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Nachricht Heftige Auseinandersetzung mit Messer in
Nachricht Heftige Auseinandersetzung mit Messer in

Heftige Auseinandersetzung mit Messer in Gemeinschaftsunterkunft

TRAUNREUT, LKR. TRAUNSTEIN. Am Samstagabend, 15. April 2017, gerieten zwei afghanische Staatsangehörige in einer Gemeinschaftsunterkunft in Traunreut in Streit, dabei kam auch ein Messer zum Einsatz. Während ein 19-Jähriger mit einer weniger erheblichen Stichverletzung in ein Krankenhaus kam, musste sein Kontrahent mit schweren Stichverletzungen in der Klinik umgehend operiert werden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln jetzt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Gegen 21.40 Uhr wurde der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium eine Auseinandersetzung in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Traunreut mitgeteilt. An der Unterkunft in der Tachinger Straße trafen die Beamten auf einen 19-jährigen Bewohner, der eine Stichverletzung aufwies. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. Im gemeinsamen Zimmer der beiden Afghanen wurde dann noch der 21-jährige Mitbewohner gefunden. Der junge Mann war durch einen Messerangriff offensichtlich schwer verletzt worden. Er kam ebenfalls sofort in ein Klinikum und wurde noch im Laufe der Nacht operiert. Lebensgefahr besteht zum jetzigen Zeitpunkt nach Auskunft der Ärzte aber wohl nicht.

Beamte des Traunsteiner Kriminaldauerdienstes (KDD) übernahmen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft vor Ort die ersten Ermittlungen, inzwischen hat bereits das Fachkommissariat K1 der Kripo Traunstein die Untersuchungen übernommen. Warum es zu dem Streit zwischen den beiden Männern kam, ist derzeit noch nicht geklärt. Der 19-Jährige, der das Krankenhaus am heutigen Sonntagvormittag bereits wieder verlassen konnte, wird im Laufe des Tages mit einem Dolmetscher vernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellt gegen ihn einen Haftbefehlsantrag. Der 21-Jährige ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Fest steht für die Ermittler aber, dass beide Beteiligten zur Tatzeit erheblich alkoholisiert waren.


Stefan Sonntag
Pressesprecher

Wirtschaftsverbund Rosenheim

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