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Basketball Wasserburg - 1. Liga Rückblick + Ausblick

Rückblick auf eine erfolgreiche Saison – Ausblick auf die neue Spielzeit

Mit der elften deutschen Meisterschaft beendeten die Basketball-Damen des TSV Wasserburg ihre wieder einmal äußerst erfolgreiche Saison. Der „Feierstress“ hat sich mittlerweile gelegt und die Spielerinnen sind abgereist - Zeit, nochmal auf das vergangene Jahr zurückzublicken und über die kommende Spielzeit zu informieren.
„Mit dem Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions Cup bei nur zwei Niederlagen und dem Erreichen der „Round of 16“ im EuroCup haben wir unsere Ziele wieder voll erreicht, wenn nicht sogar übertroffen“, so das Management um Abteilungsleiterin Gaby Brei sowie Ulla Prantl und Angi Sonnenholzner, die sich bei allen Fans, Helfern, Sponsoren und Unterstützern bedanken: „Ohne deren Engagement und Unterstützung wären unsere Arbeit in der gesamten Abteilung und die Erfolge absolut nicht möglich.“

Für die Saison 2017/2018 wurde dem TSV Wasserburg wie auch den elf anderen Teams, die sich sportlich qualifiziert haben, die Lizenz erteilt. Das bedeutet nach aktuellem Stand, dass im nächsten Jahr die beiden Absteiger Rotenburg-Scheeßel und Freiburg nicht mehr mit dabei sind. Aufsteiger sind Nordmeister Göttingen und das beste Team aus der 2. DBBL Süd, Heidelberg, das erstmals in der ersten Liga antreten wird.

Eine Änderung beim deutschen Meister wird es in der medizinischen Betreuung geben: Das Therapiezentrum Hans Friedl hat sich nach über 20-jähriger Zusammenarbeit dazu entschieden, den Vertrag mit der Basketball-Abteilung zu kündigen. „Das Friedl-Team war seit dem Aufstieg in die 2. Liga in den 90er Jahren dabei und hat in Zusammenarbeit mit dem Orthozentrum Rosenheim immer bestens für uns gesorgt“, bedankt sich das Management vor allem auch bei Hansi Friedl: „Bei der Suche nach einem Nachfolger sind wir schon gut dabei und wir sind uns sicher, dass wir auch in Zukunft unseren Spielerinnen eine optimale physiotherapeutische und athletische Betreuung zusätzlich zur hochwertigen ärztlichen Versorgung durch das Orthozentrum bieten können.“ Wer diese Spielerinnen sein werden, wird in den nächsten Wochen feststehen, denn Brei ist mit Head-Coach Georg Eichler schon fleißig an der Kader-Planung.

Interview mit Abteilungsleiterin Gaby Brei:
Frau Brei, Ihr Fazit der Saison 2016/2017:
Im EuroCup konnten wir erstmals eine Runde weiterkommen. Und trotz verstärkter Anstrengung der Konkurrenz in Deutschland wieder alle Titel holen. Besonders diese Saison war das nicht so selbstverständlich.

Warum war das dieses Jahr schwieriger?
In der DBBL-Hauptrunde haben wir zwei Mal gegen unseren Finalspielgegner Keltern verloren, der dann im Finale zwar verletzungsbedingt auf wichtige Spielerinnen verzichten musste, dafür aber auch wieder zwei neuen und guten Ersatzleuten viel Spielzeit geben konnte. So konnte es sich Keltern sogar leisten eine deutsche Nationalspielerin weitgehend auf der Bank sitzen zu lassen. Und bei uns war mit dem überraschenden Ausstieg von Milica Ivanovic nach der Wechselfrist im Februar der Kader dann schon arg dünn und man kann von großem Glück sprechen, dass wir keine größere Verletzung mehr zu verzeichnen hatten.

Was war für sie entscheidend für die Erfolge?
Der viel kritisierte Wechsel Ende Dezember von Wumi Agunbiade, die sich mehr als Außenspielerin denn als eine Brettcenterin entpuppte, war unbedingt notwendig, um die Ziele zu erreichen. Becca Tobin war sowohl menschlich als auch spielerisch eine absolute Bereicherung und notwendig für die erzielten Erfolge. Und natürlich gebührt auch Head-Coach Georg Eichler und seinem Team ein großes Lob. Es ist ihm gelungen, aus guten Einzelspielerinnen eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Danken will ich natürlich auch dem Team um das Team, allen Helfern, der medizinischen Betreuung durch Dr. Oliver Braunsperger, das Therapiezentrum Friedl und Berni Ade, dem Management um Ulla Prantl und Angi Sonnenholzner. Und last but eigentlich first unseren treuen Sponsoren rund um unseren Hauptsponsor, die Molkerei Meggle.

Mit Hansi Friedl geht ein langjähriger Weggefährte in der Bundesliga.
Ja, leider verlieren wir einen Top-Physio, der uns seit vielen Jahren tatkräftig unterstützt hat. Man konnte sich immer darauf verlassen, dass das Friedl-Team und auch Hansi persönlich sein Bestes gibt, um angeschlagene, leicht oder sogar schwer verletzte Spielerinnen möglichst schnell wieder fit und spielfähig zu bekommen. Es wird sicher nicht ganz einfach, angemessenen und in etwa adäquaten Ersatz zu finden. Die Arbeit des Therapiezentrums Friedl war mit ein Garant für die Erfolge der letzten 15 Jahre. Wir bedanken uns herzlich für den großen persönlichen Einsatz von Hansi Friedl und das Engagements des ganzen Friedl-Teams.

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