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Nachricht Illegale Waffen als Reisemitbringsel Sch
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Illegale „Waffen“ als Reisemitbringsel! Schleierfahnder stellen Waffenarsenal sicher - Fahrer stand unter Drogen!

Ein ganzes Waffenarsenal führten zwei deutsche Staatsbürger - im Alter von 32 und 27 Jahren - als Reisemitbringsel aus Italien mit. Anlässlich einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn konfiszierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein die waffenscheinpflichtigen bzw. verbotenen Gegenstände, darunter eine Soft-Air-Waffe, ein Elektroschocker, drei Wurfsterne sowie drei flexible Stahlruten. Da der Fahrer zudem unter Drogeneinfluss stand, musste auch die Weiterfahrt unterbunden werden. Wegen diverser Verstöße gegen das Waffengesetz haben beide Beschuldigte mit empfindlichen Strafen zu rechnen. Dem Fahrzeuglenker droht zudem ein Fahrverbot.

Am Freitagmorgen stoppte eine Streife der Schleierfahndung einen mit zwei Männern besetzten VW Golf mit deutscher Zulassung an der Autobahnausfahrt Piding-Nord. Bei der anschließenden Kontrolle räumte der 32-jährige Fahrer ein, dass er im Kofferraum eine Soft-Air-Waffe habe. Die Fahnder stellten daraufhin fest, dass es sich, anders als vielleicht die Bezeichnung „Soft“ vermuten lässt, um ein dem Anschein nach vollautomatisches Sturmgewehr handelte, das einer waffenscheinrechtlichen Erlaubnis bedarf. Zudem hatte sich der Mann gleich mit insgesamt 500 Metallkugeln im Kaliber 4,5 mm und den erforderlichen CO²-Kartuschen eindeckt.

Doch damit nicht genug: Zunächst zogen die Fahnder aus einer hinter dem Fahrersitz deponierten Reisetasche zwei - aus asiatischen Action-Filmen bekannte - Wurfsterne. Verteilt im Fahrzeuginnenraum kamen noch insgesamt drei verbotene Stahlruten zum Vorschein.

Bei seinem Reisebegleiter war die Sache dann etwas übersichtlicher, hier vermerkten die Fahnder lediglich zwei illegale Gegenstände - einen so genannten „Taser“ und einen „Ninja“-Stern - auf dem Sicherstellungsformular.
Nebenbei stellten die Fahnder beim Chauffeur Anzeichen auf Drogenkonsum fest. Der gelernte Erzieher räumte einen nur wenige Tage zurückliegenden Cannabiskonsum ein. Dies bestätigte der Drogenschnelltest auf der Dienststelle - was wiederum eine Blutentnahme im Krankenhaus zur Folge hatte. Das toxikologische Gutachten muss nun endgültige Klarheit bringen.
Bereits zu Beginn der Kontrolle gab das Duo an, dass sie sich auf der Rückfahrt von einem Urlaub an der italienischen Adria befinden. Wie sie später in ihrer Vernehmung ergänzten, kauften sie die Reisemitbringsel wohl mit dem letzten Geld auf einem Markt ein.

Nach einer mehrstündigen Zwangspause wegen des Drogenkonsums, konnte der 32-Jährige am Samstagnachmittag die Heimreise fortsetzen. Sein Kompagnon wurde bereits am Vortag von seinem Vater, der extra aus Baden Württemberg angereist war, bei den Schleierfahnder in Piding abgeholt.

tenha/B

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