Corona Pandemie

Corona-Pandemie

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besucht Krankenhaus Landshut-Achdorf

Aiwanger: "Unterstütze Vorschlag zur Weiterentwicklung der Quarantäneregeln"


LANDSHUT Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich vor Ort im Krankenhaus Landshut-Achdorf über die aktuelle Corona-Lage im Landkreis informiert. Im Gespräch mit Klinikleitung und Landrat wurde der Minister gebeten, sich für eine Weiterentwicklung der Quarantäneregeln einzusetzen. Kontaktpersonen ersten Grades, die gesund und symptomfrei sind, sollten nicht mehr 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden, sondern mit negativen Coronatests nach einer verkürzten Quarantäne wieder zur Arbeit gehen dürfen.



Aiwanger unterstützt diesen Vorschlag. „In systemrelevanten Bereichen ist eine verkürzte Quarantäne mit einer Genehmigung des Gesundheitsamtes heute bereits möglich. Eine Ausweitung dieser Regelung wäre angesichts unserer aktuellen Ausnahmesituation sinnvoll und wünschenswert. Denn Homeoffice ist nicht in allen Wirtschaftsbereichen möglich. Die Personalkapazitäten in den Betrieben und im Gesundheitssystem sind hingegen begrenzt. Wenn gesunde und negativ getestete Kontaktpersonen beispielsweise nur 10 statt 14 Tage zu Hause bleiben müssen, kann das einen entscheidenden Vorteil bringen. Wir müssen deshalb alle Optionen nutzen, die Funktionsfähigkeit in den Unternehmen, Behörden und im Sanitätsbereich langfristig sicherzustellen.“



Aiwanger: „Das Personal der LAKUMED-Kliniken leistet hervorragende Arbeit. Die Lage vor Ort in den Krankenhäusern ist für mich ganz entscheidend in der Bewertung der Coronalage. In der Politik kommen gegensätzliche Meinungen an. Die einen sagen, es sei alles nicht so schlimm. Die anderen sagen, die Krankenhäuser seien am Rande der Einsatzfähigkeit. Wir müssen also genau beobachten, was vor Ort los ist, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir müssen mit den Betroffenen reden, nicht weltanschauliche Debatten führen.“



Peter Dreier, Landrat von Landshut: „Die Corona-Krise stellt unsere Krankenhäuser vor enorme Herausforderungen – dank des herausragenden Einsatzes von Pflegepersonal, Ärzteschaft, Verwaltung und Führung haben wir die Situation zum jetzigen Zeitpunkt im Griff. Es liegen aber noch schwierige Monate vor uns.“



Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken: „Bereits während der ersten Corona-Welle im Frühjahr dieses Jahres hat sich gezeigt, wie wichtig der regelmäßige und damit stets aktuelle Austausch der Krankenhäuser mit der Politik ist. So kann in solch dynamischen Lagen wie der Corona-Pandemie und der hierdurch erforderlichen stetigen Anpassung von rechtlichen Rahmenbedingungen seitens der Politik zeitnah und situationsgerecht auf die Bedürfnisse und Probleme an der Basis reagiert werden.“



Ansprechpartner:

Aaron Gottardi, stv. Pressesprecher


Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (zweiter von rechts) beim Besuch des Krankenhauses Landshut. Von rechts: Prof. Dr. Johannes Schmidt (Ärztlicher Direktor LAKUMED Kliniken); Hubert Aiwanger, Landrat Peter Dreier und Jakob Fuchs (Vorstandsvorsitzender LAKUMED Kliniken). (c) StMWi/E. Neureuther

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (zweiter von rechts) beim Besuch des Krankenhauses Landshut. Von rechts: Prof. Dr. Johannes Schmidt (Ärztlicher Direktor LAKUMED Kliniken); Hubert Aiwanger, Landrat Peter Dreier und Jakob Fuchs (Vorstandsvorsitzender LAKUMED Kliniken). (c) StMWi/E. Neureuther
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